Foto: SDS/Martina Stanelle

Friedvoller Ort für die letzte Ruhe in Schwerin

Neues Areal macht Beisetzungen im Stadtwald möglich

Beim Spaziergang durch einen Wald genießen viele die Ruhe. Der Anblick großer Bäume, deren Zweige sanft im Wind wiegen, ist schön. Vögel lassen sich in den Ästen nieder. Ihr Gezwitscher belebt die Natur. „Der Gedanke, hier die letzte Ruhe zu finden, bewegt immer mehr Menschen dazu, sich für eine Baumgrabstätte zu entscheiden. Für sich selbst, wenn sie an die Bestattungsvorsorge denken, oder aber, wenn ein lieber Mensch gegangen ist. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass es ein schöner Ort inmitten unberührter Natur ist, an dem die Beisetzung erfolgt. Für viele ist dies ein besonderer Trost in der schweren Stunde des Abschieds“, sagt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek. Der SDS bietet daher in einem Waldstück, welches unmittelbar an den Waldfriedhof angrenzt, weitere Baumgräber an. 200 Bäume wurden hier ausgewählt, um der immer größer werdenden Nachfrage nach Bestattungen im „Waldesgrund“ gerecht werden zu können.

„Bei dem neuen Baumgrabfeld handelt es sich um ein nicht eingezäuntes, naturbelassenes Areal, dessen Bild von zum Teil stattlichen Buchen und auch einigen Eichen bestimmt wird. Zwei, vier oder sechs Urnen können hier an einem Baum beigesetzt werden“, erklärt Nonno Schacht, Bereichsleiter Öffentliches Grün/Friedhöfe beim SDS. Wer möchte, kann den Namen des Verstorbenen auf einer Stele eingravieren lassen. Ob beim Spaziergang auf dem naturbelassenen Weg oder Verweilen auf einer der aufgestellten Bänke: Der „Waldesgrund“ ist ein besonderer Ort, an dem Trauer einen Platz findet, Trost gespendet wird und die Erinnerung bleibt. Interessenten können sich ab sofort in der Friedhofsverwaltung, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, über eine Baumgrabstätte informieren. Der neue Bestattungsplatz mitten im Wald ist durch die hervorragende Verkehrsanbindung mit Straßenbahn und Bus sowie einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen bestens zu erreichen.

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