Grafik: SDS
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 Vorgezogene Abfallentsorgung zu den Feiertagen

An gesetzlichen Feiertagen erfolgt keine Abfuhr von Hausmüll, Bioabfall und Wertstoffen. Die Weihnachtsfeiertage fallen in diesem Jahr auf einen Mittwoch und Donnerstag und sorgen für umfangreiche Änderungen bei den Abholterminen.

Änderungen aufgrund des 1. Weihnachtsfeiertages
Die Abfallentsorgung des Mittwochs, 25. Dezember, wird einen Tag vorgezogen auf Heiligabend, den 24. Dezember. Infolgedessen finden die Abfuhrtermine vom Dienstag, 24. Dezember, am Montag, 23. Dezember, statt. Hervorzuheben ist die Entsorgung vom Montag, 23. Dezember, die bereits am Samstag, den 21. Dezember stattfindet. Der Eigenbetrieb bittet alle Haushalte, die zu entleerenden Abfallbehälter rechtzeitig, insbesondere am Samstag um 7 Uhr zur  Entsorgung bereitzustellen.

Änderungen aufgrund des 2. Weihnachtsfeiertages
Die Abfuhrtermine für den Donnerstag, den 26. Dezember, werden am darauffolgenden Tag, Freitag, 27. Dezember, nachgefahren. Dadurch verschieben sich auch  für diesen Tag die Leerungen auf Samstag, 28. Dezember.

Änderungen aufgrund Neujahr
Die Abfuhrtermine für Mittwoch, den 1. Januar, werden am darauffolgenden Tag, Donnerstag, 2. Januar, nachgeholt. Dadurch verschieben sich auch die Leerungen der kommenden Tage jeweils um einen Tag. Die letzte Tour wird am Samstag, 4. Januar, nachgefahren.

Für die Änderungen bitten wir um Verständnis. Die gültigen Abfuhrtermine finden Sie in unserem Entsorgungskalender unter https://www.sds-schwerin.de/abfall-strassenreinigung/entsorgungskalender/
oder in der kostenlosen Abfallkalender-App.

Foto: SDS

In den Wintermonaten umfangreiche Baumpflege im Stadtgebiet

Der Eigenbetrieb SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin lässt ab Januar Maßnahmen zur Baumpflege und Baumfällungen im gesamten Stadtgebiet durchführen. Die Baumkontrollen des vergangenen Jahres mit teilweise eingehenden Untersuchungen stellen die Grundlage für die beauftragten Maßnahmen dar. In fast allen Stadtteilen gibt es vereinzelt Bäume, deren Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist. Diese werden im Rahmen der Maßnahme gefällt.  Beispielsweise betrifft dies in der Carl-Flemming-Straße in Krebsförden einen Baum nach einem Brandschaden. Generell werden Nachpflanzungen angestrebt. Diese können erst nach dem Fräsen der Baumstubben erfolgen. Zudem wird geprüft, ob Hindernisse wie Versorgungs- oder Telekommunikationsleitungen einer Neubepflanzung entgegenstehen. Zu den Baumpflegearbeiten zählen die Jungbaumpflege, das Herstellen des Lichtraumprofils, die Entnahme von Totholz, das Freistellen von Lampen, Verkehrszeichen, Fassaden und Korrigieren von Fehlentwicklungen in der Krone. Im Stadtteil Lankow werden an den alten Linden in der Hubertusstraße Kronensicherungen kontrolliert und eingebaut. Eine genaue Auflistung der Aktivitäten, sortiert nach Stadtteilen, gibt es auf der Internetseite des SDS.
Die Arbeiten bewirken kurzfristige Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Teilweise sind Sperrungen von Parkplätzen notwendig. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, auf die Ausschilderung zu achten. Der Eigenbetrieb bittet alle Personen, die sich im Arbeitsbereich der Baumpflege aufhalten, um besondere Aufmerksamkeit. Der SDS bedankt sich für das Verständnis.

Foto: maxpress
Foto: maxpress

Schöner flanieren in Lankow

Ein gutes Vierteljahr zogen Baumaschinen quer durch Lankow, wurde Erde ausgehoben, gepflastert und neue schöne Wege hergestellt. Nun ist das Projekt des SDS fast fertig.

Noch in diesem Jahr wird der neue Geh- und Radweg am Generationspark Lankow freigegeben. Auf 1.150 Metern erstreckt sich dieser von Beginn der Ratzeburger Straße bis zur Kieler Straße und schafft eine komfortable Verbindung alle, die zu Fuß oder per Rad unterwegs sind. Die Gehwege wurden in einzelnen Abschnitten gepflastert, während der Radweg auf der gesamten Strecke asphaltiert wurde, um eine angenehme und sichere Nutzung für alle zu gewährleisten. „Der Weg ist verbreitert worden, sodass Radfahrende aus beiden Richtungen bequem aneinander vorbeikommen“, sagt die Projektverantwortliche Maren Dierkes (Foto). 555.000 Euro hat der asphaltierte Weg gekostet, der fast vollständig mit Mitteln aus dem Radwegeförderprogramm „Stadt und Land“, einer Radverkehrsförderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wurde. Auch der Gehweg mit einer Investionssume von 325.000 Euro, wurde mit Mitteln der Städtebauförderung des Bundes, der Länder und Gemeinden gebaut. Er lädt zum Spazieren und Flanieren durch den Stadtteil mit seiner familienfreundlichen Infrastruktur ein. Der Weg führt an Grünflächen, Wohnhäusern sowie Schulen vorbei und trifft in Höhe der Julius-Polentz-Straße auf den einzigen öffentlichen Spielplatz der Stadt mit ausschließlich inklusiven Geräten. Nach seiner Fertigstellung wird der gesamte Park zu einem neuen Anlaufpunkt des Viertels. Neben Spiel- und Sportflächen bietet er auch Ruhebereiche, die Jung und Alt zum Verweilen einladen und die somit die Attraktivität Lankows steigern.

Foto: maxpress
Foto: maxpress

Inklusion von Planung bis Nutzung

Der Platz wurde mit Beteiligung von Menschen allen Alters gestaltet

Der Generationspark Lankow bildet eine interessante Verbindung im Stadtteil und bietet bald neue Plätze zum Spielen und Verweilen. Neben dem neuen Geh- und Radweg entstand hier durch Einbeziehung der späteren Nutzerinnen und Nutzer ein ganz besonderer Spielplatz mit einer Investitionssumme von 375.000 Euro. Um die Wünsche aller Generationen zu berücksichtigen, gab es vorab eine umfangreiche Beteiligung. Kinder der Weinbergschule und des Mecklenburgischen Förderzentrums wurden gefragt, was ihnen auf dem Spielplatz wichtig ist. Sie brachten ihre Ideen fantasievoll ein, indem sie Modelle bastelten und Zeichnungen anfertigten. Auch Bewohner einer Wohngemeinschaft der ehemaligen Dreescher Werkstätten und Senioren konnten Vorschläge einreichen. Besonders gefragt waren barrierefreie Zugänge (Foto), eine Seilbahn und ein Rollstuhl-Karussell. „Wir waren erfreut über die vielen kreativen Ideen, die durch die Beteiligung für den Spielplatz im Generationspark entstanden sind“, berichtet Katarina Dominka, Sachbearbeiterin des SDS. Alle Spielgeräte sind so gestaltet, dass sie inklusiv nutzbar sind – einzigartig für einen öffentlichen Spielplatz in der Landeshauptstadt Schwerin. So gibt es ein Rollstuhl-Karussell, einen unterfahrbaren Sandspieltisch und an den Zugängen Aufmerksamkeitsfelder, die sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern. Bequeme Bänke im Park laden zum Verweilen ein, während ein Fitnessparcours bereitsteht. In Begleitung zweiter Physiotherapien wurden hierfür Geräte gewählt, die auch Älteren und sogar Personen mit Rollstuhl das Training ermöglichen.