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Museum wird saniert

Die Umgestaltung des Freilichtmuseums Mueß gehört zu den umfangreichsten Investitionen der Stadt unter der Federführung des SDS. Stück für Stück wird das Areal entwickelt. Trotz der aktuellen Bauarbeiten sind die Besucher weiter willkommen.

Das Museumsensemble im ehemaligen Bauern- und Fischerdorf unmittelbar am Schweriner See, soll schöner werden und noch mehr Menschen anziehen. So sieht es der Rahmenplan der Stadt für die Entwicklung des Standortes vor. 2021 wurde die Umsetzung des Aus- und Umbaus durch die Schweriner Stadtvertretung beschlossen. Stück für Stück wird nun umgesetzt, was mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und des Bundes möglich ist.
Damit sich das Museum zum Wasser öffnen kann, wurde bereits 2024 die neue Steganlage für Fahrgastschiffe fertiggestellt. Auf dem Steg entsteht im jetzt begonnenen Bauabschnitt ein Seepavillon mit verschiedenen Informationen zum Lebensraum Schweriner See. Vom Anleger gelangen die Schweriner und Schwerinerinnen bald auf den großen öffentlichen Spielplatz. An diesen grenzt ein großes mecklenburgisches Hallenhaus, die Hufe V. Dieses wird umfangreich zum Multifunktionsgebäude saniert und bildet zukünftig das neue Zentrum des öffentlichen Bereichs.
Neben der Hufe V werden auch zwei anliegende Scheunen umgebaut, so dass sie zukünftig den öffentlichen und den Museumsbereich miteinander verbinden. Die Wärmeversorgung der historischen Häuser erfolgt über eine moderne Geothermieanlage.
In den Gebäuden erwarten die Gäste interessante Ausstellungen zum Leben der Menschen in den vergangenen Jahrhunderten. „Im Jahr 2027 wird der öffentliche Teil fertiggestellt und erlebbar sein“, berichtet SDS-Projektleiterin Maren Dierkes (Foto rund). Die Museumsleiterin Melanie Kramer kündigt für den Frühling einige neue Veranstaltungsformate an. „So wird es neben dem traditionellen Frühjahrserwachen am 19. April und den Mittwoch-Veranstaltungen in den Osterferien einen neuen Ausstellungsbereich zur Hoftierhaltung geben“, verspricht sie. „Ein weiteres Highlight ist der
MuseumsMitmachTag am 25. April mit Schauvorführungen von altem Handwerk“, sagt Melanie Kramer und versichert, dass es trotz der Bautätigkeit auf dem Gelände viele attraktive Besuchsmomente geben wird.

Viele Projekte am Start

Mehr Spielfläche sowie ein neuer Sportplatz und Radweg entstehen.

Die Jüngsten der Landeshauptstadt können sich in diesem Jahr auf die Neugestaltung des Spielplatzes in der Ziolkowskistraße freuen. Die Errichtung der neuen Spielgeräte und Gestaltung der Flächen beginnen in den nächsten Monaten. Hier entsteht auf Grundlage eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens eine komplett neue Spielfläche mit vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen. Für mehr Spaß auf dem Spielplatz Friedrichsthal Ost sorgt ebenfalls die geplante Umgestaltung. Der vorhandene und sehr beliebte Kletterfelsen soll durch ein neues Kletterobjekt ersetzt werden. Darüber hinaus entstehen mehr Spielangebote für Kleinkinder. Eins der größten Projekte ist der Neubau des Kunstrasenplatzes in Neumühle (Foto). Bis zum Sommer soll die 1,2 Millionen-Euro-Investition abgeschlossen sein, die den stark beanspruchten vorhandenen Rasenplatz entlastet. Eine Million Euro werden dabei aus Fördermitteln des Landes finanziert. Auch für Radfahrende und den Tourismus wird investiert. Die Lücke im Residenzstädterundweg zwischen Mueß und Zippendorf soll auf einer Länge von 1,6 Kilometer geschlossen werden. Auch für dieses Projekt werden Fördermittel des Landes in Höhe von 90 Prozent der Gesamtkosten verwendet.