Foto: maxpress
Foto: maxpres
Foto: SDS

Tag der Ruhe mit vielen Aktionen

„Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich“ – unter diesem Motto begrüßt der SDS am Sonntag, den 14. September, ab 11 Uhr Interessierte auf dem Alten Friedhof in Schwerin zum Tag der Ruhe. Mit diesem Event am Tag des offenen Denkmals verbinden sich viele Informationen und reges Treiben.

„In diesem Jahr sind der Standort und die Geschichte der ehemals 20 Kapellen auf dem Alten Friedhof ein Schwerpunkt des Events“, sagt Steffen Liebknecht, Sachgebietsleiter der Friedhofsverwaltung. In einem Rundgang am frühen Nachmittag zeigt er Interessierten gleichfalls Grabarten und welche Möglichkeiten der Bestattung sich an diesem Ort bieten. Wer sich für die Geschichte der Personen des großherzoglichen Hofes, bedeutender Persönlichkeiten der Schweriner Stadtgeschichte und deren Gräber interessiert, kommt genauso auf seine Kosten. Grabmäler, die unter Denkmalschutz stehen und vor kurzem aufwendig saniert wurden oder ein Blick hinter die Kulissen des Friedhofes runden das Programm ab.

Das Event ist ein Tag für die ganze Familie. Die Kinder können basteln oder auf einen geführten Spaziergang über die denkmalgeschützte Anlage gehen. Auch in diesem Jahr werden die besten Bilder des Fotowettbewerbes zum Friedhof prämiert und in der Trauerhalle gezeigt. Hier ist gleichfalls eine Ausstellung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zu sehen. Gleich nach der Eröffnung spielt das Saxophonensemble des Schweriner Konservatoriums und selbstverständlich wird bis in den Nachmittag ein kulinarisches Angebot für einen gelungenen Ausflug sorgen.

Alle Informationen zum Programm des Tages gibt es auf www.sds-schwerin.de.

Foto: maxpress
Foto: maxpres
Foto: maxpress

Tag der Ruhe mit vielen Aktionen

Mit dem Motto zum Tag des offenen Denkmals Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich“ lädt der SDS zum Besuch auf den Alten Friedhof ein. Der „Tag der Ruhe“ ist ein tolles Event mit vielen Informationen über die Ruhestätte.

Der Alte Friedhof in Schwerin ist etwas ganz Besonderes. Er ist zum einen letzte Ruhestätte für liebe Menschen, ein Platz um Geschichte zu erleben aber auch ein Ort der Erholung und der Artenvielfalt. Seine Anlage ist 1863 nach dem Vorbild französischer Parkfriedhöfe und Plänen von Theodor Klett entstanden. Darüber mehr zu erfahren, ist am Tag der Ruhe zum Beispiel bei einer der Führungen zur Demmlerkapelle möglich. „In diesem Jahr sind der Standort und die Geschichte der ehemals 20 Kapellen auf dem Friedhof ein Schwerpunkt des Events“, sagt Steffen Liebknecht, Sachgebietsleiter der Friedhofsverwaltung. An der Trauerhalle startet deshalb eine Entdeckertour auf dem Kapellenweg. Hierbei bekommen die Gäste viele Infos zu den ehemaligen und aktuellen Kapellen. Wer sich für die Geschichte der Personen des großherzoglichen Hofes und deren Gräber interessiert, ist bei der Führung von Matthias Schott (Foto m.) von den Freunden des Schweriner Schlosses richtig. Weitere Führungen bringen die Gäste unter anderem zu den Gräbern bedeutender Persönlichkeiten oder Grabmälern, die unter Denkmalschutz stehen und vor kurzem aufwendig durch den SDS saniert wurden (Foto u.). 

Der Tag der Ruhe bietet die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang mit Steffen Liebknecht über die verschiedenen Grab- und Bestattungsarten zu informieren oder mit Peter Klein, Sachgebietsleiter Friedhofsbewirtschaftung, hinter die Kulissen des Friedhofes zu schauen. Das Event ist ein Tag für die ganze Familie. Die Kinder können am Stand des SDS basteln oder auf einen geführten Spaziergang mit Berthild Horn (Foto o.) gehen. Auch in diesem Jahr werden die besten Bilder des Fotowettbewerbes zum Friedhof prämiert und in der Trauerhalle gezeigt. Hier ist ebenfalls eine Ausstellung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zu sehen. Neben der musikalischen Begleitung durch Akteure des Konservatoriums ist an die kulinarische Versorgung gedacht. Verschiedene Vereine sowie Handwerker und Bestatter stellen ihr Wirken für und auf dem Friedhof vor. Alle Infos zum Programm des Tages gibt es auf www.sds-schwerin.de.

„Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste und bedanken uns schon im voraus bei allen ehrenamtlich Mitwirkenden für ihr Engagement am Tag der Ruhe“, sagte SDS Werkleiterin Ilka Wilczek.

Foto: maxpres

Lebensretter auf Friedhöfen

In jeder Arztserie sind sie zu sehen und an vielen öffentlichen Plätzen zu finden – die lebensrettenden Defibrillatoren. Bei einem plötzlichen Herzstillstand können die Geräte mit ihren Impulsen die Wiederbelebung unterstützen. Auf Schwerins Friedhöfen sind jetzt zwei dieser mobilen Geräte verfügbar.

„AED – das steht für Automatisierter Externer Defibrillator“, erklärt Mario Beu (Foto), der Sicherheitsbeauftragte und Ersthelfer des SDS. Klingt kompliziert, aber er weiß, dass die Bedienung 
des orangen Gerätes kein medizinisches Spezialwissen erfordert. „Zu den Trauerfeiern versammeln sich
viele Menschen, um ihre Freunde oder Verwandten auf dem letzten Weg zu begleiten“, erklärt Steffen Liebknecht die vorsorgliche Maßnahme. „Wir schaffen die Möglichkeit, unseren Besucherinnen und Besuchern, aber auch den Beschäftigten in Notfällen schnelle Hilfe leisten zu können“, ergänzt der Sachgebietsleiter der Friedhofsverwaltung.
Auf dem Alten Friedhof ist der Defibrillator im Wartebereich der Trauerhalle angebracht, worauf ein Hinweisschild aufmerksam  macht. Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde, zuerst sollte auf jeden Fall mit der 112 der Rettungsdienst alarmiert werden, bevor die Wiederbelebungsmaßnahme erfolgt und der mobile Defibrillator zum Einsatz kommt. „Am besten funktioniert die Erste Hilfe zu zweit“, erklärt Mario Beu: „Einer bleibt beim Patienten und beginnt mit der Herzdruckmassage und Beatmung, während die zweite Person den Defibrillator holt. Es ist selbsterklärend und alle Anweisungen zur Bedienung kommen per Ansage aus dem orangen Gerät“, weiß der Ersthelfer. Wo und wie die Pads aufgelegt werden und welche Knöpfe wann zu drücken sind, könnte ansonsten in einer solchen Ausnahmesituation schief gehen.
Die Beschäftigten des SDS können sich im September mit den Geräten vertraut machen und den Einsatz unter Anleitung eines Experten üben, denn die Verwendung der AED´s steigert die Überlebenswahrscheinlichkeit. Mario Beu ist froh, dass es die Defibrillatoren gibt, denn er findet: „Angst vor der Ersten Hilfe muss niemand haben, nichts zu tun ist viel schlimmer.“

Foto: SDS

Baumfällung auf dem Alten Friedhof

Der Eigenbetrieb SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin hat veranlasst, dass am 3. September auf dem Alten Friedhof eine stark geschädigte Rosskastanie gefällt wird. Der Baum mit der Nummer 21 im Grabfeld DF weist eine geringe Restwandstärke auf und ist massiv von Schadpilzerregern befallen. Aufgrund des gravierenden Schadensbildes ist die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben und ein Erhalt des Baumes oder ein Abwarten bis zur regulären Fällsaison nicht vertretbar. Eine zeitnahe Fällung ist aus Gründen der öffentlichen Sicherheit unabdingbar. Während der Fällarbeiten kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen im Arbeitsbereich kommen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Hinweise und Absperrungen der ausführenden Fachfirma zu beachten. Der SDS bittet um Verständnis für die notwendige Maßnahme, die dem Schutz aller Besucherinnen und Besucher des Alten Friedhofes dient.

Foto: maxpress

Wertvolle Steine

Der Alte Friedhof gehört mit seiner parkähnlichen Anlage ganz sicher zu den schönsten im
Norden Deutschlands. Hier haben berühmte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Viele Grabmale stehen auch deshalb unter Denkmalschutz und werden aufwendig erhalten.

Auf dem Alten Friedhof in Schwerin wurden seit Oktober vergangenen Jahres acht denkmalgeschützte Grabstellen auf Vordermann gebracht – mit Hilfe von Fördermitteln und viel Fingerspitzengefühl für Geschichte. Hierbei handelt es sich um die Ruhestätten der Familien von Loeben, Lembke, Huben und Strophal. Sie wurden gesichert, instand gesetzt und restauriert. Gemeinsam mit den Grabstätten von Keding, Schmidt, von Santen und Aude (Foto o.) bilden sie ein historisches Ensemble. „Die Entscheidung, welche Grabmale saniert und über die reguläre Liegezeit hinaus erhalten und gepflegt werden, trifft die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt. Sie bewertet zum Beispiel nach dem bildhauerischen Wert des Grabmals und der Bekanntheit der Person“, sagt Maren Dierkes, Sachgebietsleiterin Investitionsmanagement. Auf Grundlage einer statischen Untersuchung wurden die Fundamente ausgewählter Grabmale saniert und gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Firmen der Region haben die Natursteine gereinigt, neu verfugt und Abdeckungen aus Metall aufgebracht, um die wertvollen Erinnerungsstätten zusätzlich zu schützen. Möglich wurde das Projekt durch die Förderung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege M-V, das knapp die Hälfte der Kosten von 145.000 Euro übernommen hat. „Alle Arbeiten und der Einsatz der verwendeten Materialien erfolgten in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde der Stadt“, erklärt Maren Dierkes. Nun gilt es, die Metallarbeiten an den Grabeinfassungen zu ergänzen und die Flächen neu zu bepflanzen. Damit bleibt der würdevolle Gesamteindruck des historischen Ensembles für die nächsten Jahre erhalten.

Foto.: maxpress
Foto: maxpress

Großes Servicebüro bietet mehr Barrierefreiheit

Die Friedhofsverwaltung des SDS am Waldfriedhof ist Anlaufpunkt für alle, die sich umfassend über Grabarten und Trauerhallen informieren möchten. Das Beratungsbüro dafür erstrahlt nach dem Umbau nun in neuem Glanz. Die hellen Räume bieten mehr Platz für Ratsuchende, zusätzlichen Platz für die Beschäftigten und einen unkomplizierten neuen barrierefreien Eingang.

„Damit schaffen wir deutliche Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger, die wir nun in den frischen, hellen und freundlichen Räumen empfangen können“, sagt Steffen Liebknecht (Foto o.), Sachgebietsleiter Friedhofsverwaltung. Besonders stolz ist er auf die neue Rampe für Personen, die mit dem Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind. Über diesen Weg und den eigenständig bedienbaren Türöffner erreichen sie das Servicebüro einfacher als zuvor.
Im Eingangsbereich mit gepolsterten Sitzgelegenheiten liegen Flyer zur Information und zum Mitnehmen aus. Hier empfangen Sonja Gill-Majcherek (Foto u., r.) oder Tanja Brandt die Bürgerinnen und Bürger zum persönlichen Gespräch. Dieses findet in den angrenzenden Räumen in einer ruhigen und ungestörten Atmosphäre statt. Bis zu sechs Personen finden dort Platz. Die Mitarbeiterinnen beraten zu allen Fragen rund um die Schweriner Friedhöfe, Bestattungen, Grabstätten sowie zu den damit verbundenen Wünschen und Dienstleistungen. Mit viel Einfühlungsvermögen finden sie gemeinsam mit den Angehörigen den passenden Raum für die Trauerfeiern und erläutern die Möglichkeiten für eine würdevolle Verabschiedung. „Die Friedhöfe bieten religionsübergreifende Möglichkeiten für Bestattungen“, erklärt Steffen Liebknecht. Er empfiehlt, einen Beratungstermin zu vereinbaren und die Grabstätten und Trauerhallen gemeinsam direkt vor Ort zu besichtigen. Dies kann bereits zu Lebzeiten erfolgen. So lassen sich die eigenen Wünsche festlegen und den Angehörigen kann im Trauerfall eine Sorge genommen werden. Unter www.sds-schwerin.de gibt es auch online Informationen rund um die Friedhöfe.

Foto: SDS

Wartung der Brunnenanlage und kein Wasser auf dem Alten Friedhof

Der Eigenbetrieb SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin stellt vom 24. bis voraussichtlich 26. Juni die öffentliche Wasserversorgung auf dem Alten Friedhof ab. Grund dafür sind zwingend erforderliche Wartungsarbeiten am Notwasserbrunnen Lambrechtsgrund, der unter anderem zur Bewässerung des Friedhofs genutzt wird. Bitte beachten Sie, dass in diesem Zeitraum weder das Gießen von Pflanzen noch die Nutzung der Wasserentnahmestellen (zum Beispiel zum Händewaschen) möglich ist.

Am 13. September ab 11 Uhr können interessierte Bürger und Bürgerinnen den  Waldfriedhof entdecken, diesen besonderen Ort der Erinnerung und Begegnung. 

Der Tag der Ruhe ist eine Veranstaltung zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals.