Quelle: Cyclomedia

Instandsetzung des Gehweges Am Friedensberg

Der Eigenbetrieb SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin führt in der Zeit vom 13. Oktober bis voraussichtlich 28. November Instandsetzungsarbeiten am Gehweg in der Straße Am Friedensberg durch. In diesem Zusammenhang werden von der NGS – Netzgesellschaft Schwerin Stromhausanschlüsse erneuert.
Die Bauarbeiten am Gehweg beginnen an der Mündung Robert-Blum-Straße und enden in der Straße Am Friedensberg Hausnummer 6. Parallel zur Gehweginstandsetzung werden die Stromhausanschlüsse der Häuser Am Friedensberg 1 bis 5 erneuert. Die Maßnahme erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Aufgrund der Arbeiten wird die südliche Zufahrt zum Parkplatz der Helios-Kliniken bis voraussichtlich 14. November gesperrt sein.Der Parkplatz bleibt jedoch über die nördliche Zufahrt erreichbar. Der Gehweg wird voll gesperrt. Personen, die zu Fuß unterwegs sind, nutzen während der Bauzeit die parallel verlaufende Robert-Blum-Straße. Weiterhin kommt es während der Bauausführungen zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit der Grundstücke. Eine Befahrbarkeit für Rettungsfahrzeuge wird gewährleistet. Die Abfallentsorgung ist organisiert. Die Anliegerinnen du Anlieger haben detaillierte Informationen über das Vorhaben bekommen.
Der SDS bittet um Berücksichtigung der Bauarbeiten in der persönlichen Terminplanung und erhöhte Aufmerksamkeit in den betroffenen Bereichen. Der Eigenbetrieb bedankt sich für das Verständnis.

IT-Wartungsarbeiten am 10. und 11. Oktober

Stadtverwaltung, städtische Kultureinrichtungen, Eigenbetriebe und Unternehmen vorübergehend nicht erreichbar

Aufgrund notwendiger IT-Wartungsarbeiten ist die Stadtverwaltung am Freitag, den 10. Oktober ab 12.00 Uhr bis Samstag, den 11. Oktober ca. 17.00 Uhr vorübergehend nicht erreichbar. Betroffen sind sowohl die telefonische und elektronische Kommunikation per E-Mail als auch Onlinedienste. Gleiches gilt für die städtischen Kultureinrichtungen, Eigenbetriebe (ZGM und SDS) und Unternehmen (Stadtwerke, Kita gGmbH, WGS).

Die Notfallnummern der Stadtwerke für Störungsfälle bleiben rund um die Uhr erreichbar: Meldung von Gasgeruch unter 0385 633-3360 und bei Störungen der Strom-, Wasser- oder Fernwärmeversorgung unter 0385 633-4222. Die Kundencenter und der telefonische Kundenservice der Stadtwerke (0385 633-1427) sind bis 11:45 Uhr besetzt.

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes und das Childhoodhaus sind am Freitag bis 12 Uhr erreichbar. Nach 12 Uhr übernimmt der Kinder- und Jugendnotdienst die telefonische Erreichbarkeit für Meldungen im Zusammenhang einer möglichen Kindeswohlgefährdung unter 0385 7440363.

Der Kommunale Ordnungsdienst ist an beiden Tagen wie gewohnt im Einsatz und telefonisch unter folgender Rufnummer erreichbar: 0151 55025816.

Der Notruf des Feuerwehr- und Rettungsdienstes steht uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Webseiten der Stadt, der städtischen Eigenbetriebe und Unternehmen sind während der Arbeiten weiterhin aufrufbar.

Foto: maxpress

Auf in den grünen Bereich

Paula Wiesners (Foto, 2.v.l.) Weg führte nicht direkt nach der Schule zum SDS. Die 28-Jährige hat schon in einer Tierarztpraxis und im Büro gearbeitet – ihre Leidenschaft ist die Natur. Jetzt freut sie sich auf die Ausbildung als Gärtnerin für Garten- und Landschaftsbau.

„Das Büro ist nicht meins. Ich will raus an die frische Luft zum Arbeiten“, sagt die junge Frau selbstbewusst auf die Frage, warum sie sich für den Beruf der Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau entschieden hat. Jannes Lenferink (l.) ist froh, Nachwuchs für seinen Bereich Öffentliches Grün/Friedhöfe zu bekommen, denn Arbeit gibt es genug. Der SDS kümmert sich um 47 Hektar öffentliche Grünflächen, bestehend aus Alleen, Wiesen, Waldflächen, Biotopen und Spielplätzen. 

„Wir befinden uns Stück für Stück in einem Generationswechsel bei unseren Beschäftigten, insofern freuen wir uns über jeden jungen Menschen, der zu uns kommt und nach der Ausbildung bleibt.“ Die Chancen dafür stehen gut, bestätigt auch Ulf Gräfner (r.), Ausbildungsverantwortlicher beim SDS für den Bereich Grünpflege. „Fast alle, die bei uns gelernt haben, sind auch geblieben“, sagt er nicht ohne Stolz. Die Bedingungen während und nach der Ausbildung sind beim Eigenbetrieb sehr gut. „Neben geregelten Arbeitszeiten sind auch die Übernahme der Fahrt- und Unterkunftskosten, die Abschlussprämie von 400 Euro bei erfolgreicher Beendigung der Ausbildung, der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, zusätzlich Weihnachtsgeld und 30 Tage Erholungsurlaub gute Argumente für eine Ausbildung beim SDS“, unterstreicht Werkleiterin Ilka Wilczek (2.v.r.) die Attraktivität der Rahmenbedingungen. Paula Wiesner freut sich jetzt auf die vielen praktischen Dinge, die sie in der Ausbildung lernt, wie den Umgang mit Freischneider oder Motorsäge. „Radlader fahren kann ich schon“, erzählt sie lachend.

Foto: maxpress

Platz für die Kehrmaschine

Sowohl Gäste als auch Einheimische freuen sich über saubere Straßen in der Landeshauptstadt. Diese werden laut Straßenreinigungssatzung regelmäßig gereinigt. Wenn an den Kehrterminen alle parkenden Autos weg sind, ist das Putzen kein Problem.

Von Mai bis Oktober werden, neben der normalen Reinigung, die Fahrbahnränder in 76 Straßenabschnitten der Landeshauptstadt gesondert mit der Kehrmaschine gesäubert. Laub und Unrat sammeln sich an Hindernissen, wie auch parkenden Autos. Die Mitarbeitenden der Straßenreinigung kehren diesen per Hand vorsichtig zwischen den Autos hervor. Einmal im Jahr wird eine sogenannte „Grundreinigung“ durchgeführt. Damit ist es nicht nur sauberer, sondern auch die Regenwassereinleitung wird gesichert. Saubere Straßen erfüllen bei starken Regenfällen eine wichtige Rolle. Verstopfte Einläufe verrichten ihre Aufgabe icht einwandfrei und verlangsamen den Wasserabfluss. Damit die Kollegen ihre Arbeit ausführen können, braucht es freie Bordsteine an beiden Fahrbahnseiten. Das gelingt durch die entsprechende Beschilderung und die Mitwirkung der Anwohnenden, die ihre parkenden Fahrzeuge rechtzeitig vor dem Kehrtermin wegfahren. Drei Tage vor dem Tag der Reinigung werden die Halteverbotsschilder aufgestellt, sodass alle die Möglichkeit haben, ihre Autos wegzufahren. „Das klappt zum Beispiel in Lankow in der Haselnussstraße oder der Kastanienstraße hervorragend“, lobt Susanne Ahlschläger, Sachbearbeiterin Abfallwirtschaft, die Unterstützung aus dem Wohngebiet. 

Das ist nicht immer der Fall, wie beim Fototermin im Jägerweg, wo zwei parkende Fahrzeuge den Arbeitsbereich der Kehrmaschine trotz rechtzeitiger Beschilderung blockierten. Auch die Bemühungen der Bediensteten des Kommunalen Ordnungsdienstes, die Fahrzeughalter zu ermitteln und zu erreichen, brachten hier keinen Erfolg, sodass die Falschparker nun mit einem Verwarngeld von 40 Euro rechnen müssen. „Das muss nicht sein. Wir bitten deshalb, die befristeten Halteverbote ernst zu nehmen“, appelliert Axel Klabe, Bereichsleiter Straßenunterhaltung/Abfallwirtschaft an die Bürgerinnen und Bürger. „Die Einschränkungen gelten am Tag der Reinigung jeweils von 8 bis 12 Uhr. Danach kann auf den sauberen Flächen wieder wie gewohnt geparkt werden“, ergänzt Axel Klabe. Wann und in welchen Straßen die zusätzliche Reinigung erfolgt, können die Bürgerinnen und Bürger über die Webseite www.sds-schwerin.de oder den QR-Code erfahren und sich entsprechend vorbereiten.

Foto: maxpress
Foto: maxpres
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Tag der Ruhe mit vielen Aktionen

Mit dem Motto zum Tag des offenen Denkmals Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich“ lädt der SDS zum Besuch auf den Alten Friedhof ein. Der „Tag der Ruhe“ ist ein tolles Event mit vielen Informationen über die Ruhestätte.

Der Alte Friedhof in Schwerin ist etwas ganz Besonderes. Er ist zum einen letzte Ruhestätte für liebe Menschen, ein Platz um Geschichte zu erleben aber auch ein Ort der Erholung und der Artenvielfalt. Seine Anlage ist 1863 nach dem Vorbild französischer Parkfriedhöfe und Plänen von Theodor Klett entstanden. Darüber mehr zu erfahren, ist am Tag der Ruhe zum Beispiel bei einer der Führungen zur Demmlerkapelle möglich. „In diesem Jahr sind der Standort und die Geschichte der ehemals 20 Kapellen auf dem Friedhof ein Schwerpunkt des Events“, sagt Steffen Liebknecht, Sachgebietsleiter der Friedhofsverwaltung. An der Trauerhalle startet deshalb eine Entdeckertour auf dem Kapellenweg. Hierbei bekommen die Gäste viele Infos zu den ehemaligen und aktuellen Kapellen. Wer sich für die Geschichte der Personen des großherzoglichen Hofes und deren Gräber interessiert, ist bei der Führung von Matthias Schott (Foto m.) von den Freunden des Schweriner Schlosses richtig. Weitere Führungen bringen die Gäste unter anderem zu den Gräbern bedeutender Persönlichkeiten oder Grabmälern, die unter Denkmalschutz stehen und vor kurzem aufwendig durch den SDS saniert wurden (Foto u.). 

Der Tag der Ruhe bietet die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang mit Steffen Liebknecht über die verschiedenen Grab- und Bestattungsarten zu informieren oder mit Peter Klein, Sachgebietsleiter Friedhofsbewirtschaftung, hinter die Kulissen des Friedhofes zu schauen. Das Event ist ein Tag für die ganze Familie. Die Kinder können am Stand des SDS basteln oder auf einen geführten Spaziergang mit Berthild Horn (Foto o.) gehen. Auch in diesem Jahr werden die besten Bilder des Fotowettbewerbes zum Friedhof prämiert und in der Trauerhalle gezeigt. Hier ist ebenfalls eine Ausstellung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zu sehen. Neben der musikalischen Begleitung durch Akteure des Konservatoriums ist an die kulinarische Versorgung gedacht. Verschiedene Vereine sowie Handwerker und Bestatter stellen ihr Wirken für und auf dem Friedhof vor. Alle Infos zum Programm des Tages gibt es auf www.sds-schwerin.de.

„Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste und bedanken uns schon im voraus bei allen ehrenamtlich Mitwirkenden für ihr Engagement am Tag der Ruhe“, sagte SDS Werkleiterin Ilka Wilczek.

Foto: maxpres

Lebensretter auf Friedhöfen

In jeder Arztserie sind sie zu sehen und an vielen öffentlichen Plätzen zu finden – die lebensrettenden Defibrillatoren. Bei einem plötzlichen Herzstillstand können die Geräte mit ihren Impulsen die Wiederbelebung unterstützen. Auf Schwerins Friedhöfen sind jetzt zwei dieser mobilen Geräte verfügbar.

„AED – das steht für Automatisierter Externer Defibrillator“, erklärt Mario Beu (Foto), der Sicherheitsbeauftragte und Ersthelfer des SDS. Klingt kompliziert, aber er weiß, dass die Bedienung 
des orangen Gerätes kein medizinisches Spezialwissen erfordert. „Zu den Trauerfeiern versammeln sich
viele Menschen, um ihre Freunde oder Verwandten auf dem letzten Weg zu begleiten“, erklärt Steffen Liebknecht die vorsorgliche Maßnahme. „Wir schaffen die Möglichkeit, unseren Besucherinnen und Besuchern, aber auch den Beschäftigten in Notfällen schnelle Hilfe leisten zu können“, ergänzt der Sachgebietsleiter der Friedhofsverwaltung.
Auf dem Alten Friedhof ist der Defibrillator im Wartebereich der Trauerhalle angebracht, worauf ein Hinweisschild aufmerksam  macht. Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde, zuerst sollte auf jeden Fall mit der 112 der Rettungsdienst alarmiert werden, bevor die Wiederbelebungsmaßnahme erfolgt und der mobile Defibrillator zum Einsatz kommt. „Am besten funktioniert die Erste Hilfe zu zweit“, erklärt Mario Beu: „Einer bleibt beim Patienten und beginnt mit der Herzdruckmassage und Beatmung, während die zweite Person den Defibrillator holt. Es ist selbsterklärend und alle Anweisungen zur Bedienung kommen per Ansage aus dem orangen Gerät“, weiß der Ersthelfer. Wo und wie die Pads aufgelegt werden und welche Knöpfe wann zu drücken sind, könnte ansonsten in einer solchen Ausnahmesituation schief gehen.
Die Beschäftigten des SDS können sich im September mit den Geräten vertraut machen und den Einsatz unter Anleitung eines Experten üben, denn die Verwendung der AED´s steigert die Überlebenswahrscheinlichkeit. Mario Beu ist froh, dass es die Defibrillatoren gibt, denn er findet: „Angst vor der Ersten Hilfe muss niemand haben, nichts zu tun ist viel schlimmer.“

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Grafik: Cyclomedia

Freie Fahrt in Sicht

Sie gehört zu den aufwendigen Maßnahmen der Straßenunterhaltung der Landeshauptstadt – die Fahrbahninstandsetzung im Ellerried. Bis voraussichtlich Ende August dauern die anspruchsvollen Arbeiten auf dem 866 Meter langen Abschnitt noch an. Die größte Einschränkung ist geschafft.

Insgesamt plant der SDS, in diesem Jahr 7,8 Kilometer Straßen und 7,5 Kilometer Gehwege im Rahmen der Unterhaltungskonzepte zu erneuern. Im Ellerried werden nach diesen Plänen sowohl die Fahrbahn als auch die Bushaltestellen instandgesetzt sowie zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger geschaffen. „Die Arbeiten in diesem Bereich betreffen viele Menschen. Die Anwohnerinnen und Anwohner konnten wir mit 4.000 Baustellenflyern über die anstehenden Tätigkeiten informieren“, schildert Sachgebietsleiter Patrick Wiechmann (Foto r.). Doch auch Pflege- und Zustelldienste sowie Beschäftigte der ansässigen Firmen nutzen die Zufahrt. Auf die Pressemitteilung und die Baustelleninformationen gab es immer wieder wichtige Hinweise aus der Bevölkerung, die durch Änderungen der Beschilderung weitgehend berücksichtigt wurden. Gleichwohl ging es dabei nicht nur um die Einfahrten von Tiefgaragen. Im ersten Bauabschnitt erfolgte die Zufahrt nur über die Grabenstraße am Einkaufcenter. “Geänderte Ampelintervalle brachten hier eine Entlastung“, erläutert Jörg Bütow (l.) verantwortlicher Sachbearbeiter.

Bis Ende August wird die Straße neuen Asphalt und drei barrierefreie Bushaltestellen bekommen. Dazu gehört regulär auch ein Leitsystem mit taktilen Bodenindikatoren. Dies erleichtert Sehbehinderten den Weg. Bevor der Ellerried wieder frei befahrbar ist, wird zwischen Grabenstraße und Eckdrift noch einmal halbseitig gesperrt. Währenddessen regeln Ampeln den Verkehr. Zur Fertigstellung rücken dann die Asphaltmaschinen an, die eine fünf Zentimeter dicke Binderschicht und drei Zentimeter Asphaltschicht aufbringen. „Wir bedanken uns bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis“ schließt Patrick Wiechmann.

Foto: maxpres
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Naturnahe Biotope und Kräuter statt Zierrasen

Der SDS schützt und pflegt im Auftrag der Landeshauptstadt eine Vielzahl wertvoller Naturflächen. Dazu gehören neben öffentlichen Grünanlagen, Wäldern sowie Spiel- und Sportplätzen insbesondere Biotop- und Ausgleichsflächen

Die Landeshauptstadt ist ein wunderbarer Fleck Natur – umgeben von Seen, dichten Wäldern und grünen Wiesen. Darunter sind wertvolle Biotopflächen, die durch behutsame Pflege des SDS erhalten werden. Insgesamt hegt der Eigenbetrieb verantwortungsbewusst rund 546 Hektar dieser ökologisch wertvollen Areale. Dazu gehören die weiten Wiesenflächen am Ende des Immensoll in Neumühle mit Säumen aus Apfel- und Birnenbäumen oder lebendigen Hecken sowie Feuchtwiesen. Ähnlich schöne Flächen zum Entdecken und Ruhe finden gibt es auch in Friedrichsthal oder Groß Medewege.

Etwa 200 Hektar blühendes Grünland sind für eine behutsame Nutzung an engagierte Landwirte verpachtet. Diese nutzen für die Bewirtschaftung teilweise auch Schafe. Da wo die Pflege der Flächen durch das unwegsame Gelände zu schwierig oder für Maschinen nicht erreichbar ist, sind die „blökenden Rasenmäher“ die perfekte Lösung und ein Hingucker für Wandernde. Da rund 85 Prozent der wertvollen Flächen unter Naturschutz stehen, werden alle Pflegearbeiten und die -intervalle sorgfältig mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. „Unser Ziel ist es, die einzigartige Kulturlandschaft in und um Schwerin mit ihrer Natur zu schützen, zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln“, sagt German Knaak (Foto o., r.), Sachgebietsleiter beim SDS. 

Biotopflächen lassen sich in Lankow beim Spaziergang um den See herum entdecken oder mitten in Wickendorf. „Die Biotopflächen sind ein artenreiches Grünland“, sagt Jannes Lenferink, Bereichsleiter Öffentliches Grün. „Trotzdem müssen wir die Wiesen sorgsam mähen, das fördert die Artenvielfalt“, erklärt er die Arbeiten in den geschützten Bereichen. Nicht immer sind diese empfindlichen Flächen als solche erkennbar, sind sie doch oft mit hohen Gräsern bewachsen. Wer am Rande dieser Gebiete wohnt, versteht manchmal nicht, dass der natürliche Aufwuchs von Rainfarn oder Kratzdiestel (Foto u.) durchaus gewollt ist. Durch den Dialog mit den Ortsteilvertretungen wurde das Verständnis für ökologische Pflegeziele und den damit verbundenen Aufwand Stück für Stück gestärkt.