Ein Vierteljahrhundert SDS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SDS prägen seit 25 Jahren das Erscheinungsbild Schwerins – im Grün, auf den Straßen und an den Seen.
Am Anfang, im Jahr 2001, lag der Fokus zunächst auf dem Friedhofs- und Bestattungswesen. Zahlreiche Beschäftigte des Garten- und Landschaftsbaus sowie Mitarbeitende der Verwaltung kümmern sich seitdem um die kommunalen Friedhöfe mit mehr als 50 Hektar Fläche. Dazu zählt der Alte Friedhof, ein von Gartenbaudirektor Theodor Klett im 19. Jahrhundert entworfener Parkfriedhof, der heute als Denkmalensemble geschützt ist. Bis heute besteht die Möglichkeit, sich auf verschiedene Weise bestatten zu lassen. Im Jahr 2004 wurde das Aufgabenspektrum deutlich erweitert: Seitdem managt der SDS täglich die Abfallentsorgung und die Straßenreinigung in der Landeshauptstadt. Er organisiert die Sammelsysteme für Restmüll, Wertstoffe und Bioabfall, erstellt Abrechnungen von Gebühren und kalkuliert diese. Nur zwei Jahre später kamen die Straßenunterhaltung sowie der Bereich
Öffentliches Grün und Biotope hinzu. Die Mitarbeitenden dieses Teilbereichs sind heute verantwortlich für die Planung, Bauüberwachung und Pflege von Grün- und Parkanlagen, Spielplätzen und vielen weiteren Freiflächen. Sie kümmern sich um die Erhaltung von Bäumen und die Gewährleistung der Verkehrssicherheit sowie die Pflege von 515 Hektar städtischer Wälder und 540 Hektar Biotop- und Ausgleichsflächen. Auch die Straßenunterhaltung trägt entscheidend zur Funktionsfähigkeit der Stadt bei. Ob Verkehrszeichen, Instandsetzungen oder die Organisation des Winterdienstes – die Einsatzkräfte sorgen täglich dafür, dass Schwerins 350 Kilometer Straße sicher und gut befahrbar bleiben. Seit 2008 pflegen die Beschäftigten des SDS städtische Sportanlagen und Badeflächen. Dazu gehören die traditionsreiche Badeanstalt Kalkwerder, die Badestellen am Zippendorfer Strand, Am Reppin und an beiden Ufern des Lankower Sees. „Unsere Arbeit ist seit 25 Jahren vielfältig und nah an den Menschen dieser Stadt“, sagt Werkleiterin Ilka Wilczek.
Gordon Bachmann (l.) hat 2013 beim SDS gelernt, David Walla (r.) ist seit 2006 dabei. Beide knien sich rein, im Büro und auf dem Asphalt, wenn es um Schwerins Straßen geht.
„Ich bin auf dem Weg zur
Meisterausbildung und dankbar, dass der SDS das ermöglicht. Es gab Höhen und Tiefen, aber ich habe nie bereut, meinen Berufsweg beim SDS eingeschlagen zu haben.“
Gordon Bachmann und David Walla Straßenunterhaltung
Uta Dobkowitz (l.) und Ralf Frauendorf (r.) sind seit Anfang an ein eingespieltes Team. Der Wartungsmechaniker für Spielgeräte ist die gute Seele der Spielplätze während sich die Landschaftsgärtnerin um die Blumen und Grünanlagen Schwerins kümmert.
„Ich freue mich, wenn die Kinder sicher auf unseren Spielplätzen toben können. Mir gefällt es, wenn ich mit blühenden Pflanzen für ein gepflegtes Aussehen der Stadt sorgen kann.“
Ralf Frauendorf und Uta Dobkowitz
Öffentliches Grün
Denise Luschas (l.) ist erst seit kurzem Sachgebietsleiterin Abfallwirtschaft beim SDS. Ihre Kollegin Kerstin Pittermann (r.) ist bereits von Anfang an in dem Bereich beschäftigt.
„In den 23 Jahren beim SDS
hatte ich die Möglichkeit, mich
beruflich weiterzuentwickeln. Die Arbeit ist abwechslungsreich und bietet immer Herausforderungen. Durch den Generationswechsel im Sachgebiet Abfallwirtschaft ist ein starkes Team gewachsen,
das die Bewältigung der täglichen Aufgaben noch besser ermöglicht.“
Kerstin Pittermann
Abfallwirtschaft
Detlef Timm gehört zu den dienstältesten Beschäftigten beim SDS. Noch beim VEB Grünanlagen schob er im Winter 1978/79 meterhohen Schnee von den Wegen des Waldfriedhofs, hob Gruften noch per Hand mit der Schaufel aus und ist froh, bei der Arbeit heute auf moderne Technik zurückgreifen zu können.
„Ich arbeite seit 45 Jahren auf dem Waldfriedhof. Die Arbeit im Grünen und an der frischen Luft und mit den Maschinen macht mir immer noch Freude.“
Detlef Timm
Friedhofsbewirtschaftung