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Neue sichere Radwege für Schwerin und für Fahrten in das Umland

Zwei weitere touristische Radwegeverbindungen wurden heute für den Verkehr freigegeben. Mit dem Weg am südwestlichen Ufer des Faulen Sees und dem Radweg am Störkanal haben sowohl Gäste Schwerins als auch Einheimische die Möglichkeit, von der Stadt naturnah ins nähere Umland bis nach Plate zu radeln. Dabei genießen sie die Ruhe und Schönheit der Natur, denn die Wege führen straßenunabhängig von der City in die Schweriner Landschaft.

Die Arbeiten an beiden Radwegen sind  Bestandteil der Verbindungen zwischen den Radfernwegen Hamburg-Rügen und dem Residenzstädteradrundweg. Dieser ist 285 Kilometer lang und führt auf den Spuren der Herzöge zu den einstigen Residenzen und anderen Sehenswürdigkeiten.
Die Radfahrbegeisterten in Schwerin können sich am südwestlichen Ufer des Faulen Sees nun über einen asphaltierten Weg von insgesamt 1.170 Meter Länge und 2,50 Meter Breite freuen. Sicherer ist die Strecke in der Dunkelheit durch eine neue insektenfreundliche LED-Beleuchtung geworden. Das Projekt wurde zu 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. „Zusätzlich entstand an der Straßenbahnhaltestelle Ostorf eine Fahrradrampe, um das Konfliktpotenzial zwischen Radlerinnen und Radlern sowie Fahrgästen zu reduzieren“, sagt Ilka Wilczek, Werkleiterin des SDS.

Im Süden der Stadt bietet sich der heute freigegebene und neu gestaltete Radweg für Ausflüge in die Lewitz von Mueß bis nach Plate an. Der bisher schmale unbefestigte Pfad an der Wasserstraße wurde zum sicheren und bequemen Radweg ausgebaut. Der Teil des Weges am Schweriner See ist asphaltiert, 2,50 Meter breit und erlaubt bei der Fahrt wunderbare Blicke auf das Gewässer und die Natur. Unter der  Straßenbrücke der B321 führt der Radweg anschließend am Störkanal bis zur Grenze der Gemeinde Plate. Dieser 1.800 Meter lange Abschnitt ist gepflastert worden, da er gleichzeitig als Betriebsweg für die Störwasserstraße genutzt wird. Die Gesamtstrecke für den Wegebau betrugt 2,4 Kilometer. „Ich freue mich über die Fertigstellung dieser beiden landschaftlich reizvollen Wege, durch die sowohl der  Alltagsradverkehr als auch die touristische Nutzung attraktiver wird“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier anläßlich der Verkehrsfreigabe und ergänzt: „Zur guten Nachbarschaft mit unseren Umlandgemeinden gehören gute Wegebeziehungen – auch im Radverkehr. Der Ausbau des naturnahen Rad- und Wanderwegs entlang der Störwasserstraße ist eine wunderbare Ergänzung zum Radweg an der Plater Straße. Der Ausbau dieser Wege macht das Radfahren als klimafreundliche Alternative zum Auto auch für Pendlerinnen und Pendler attraktiver.“ Dafür wurden ebenfalls Fördermittel für „Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast“ als Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung beantragt. Die Kosten für den Radweg am Faulen See betrugen 680.000 Euro, der Bau des Weges von Mueß nach Plate wird mit 1.350.000 Euro beziffert.

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Sportplatz auf dem Großem Dreesch jetzt ganzjährig nutzbar

Die Sportanlage Großer Dreesch wurde nach umfangreicher Sanierung für die Nutzung freigegeben. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen auf dem circa 50 Jahre alten Platz verfügt die  Landeshauptstadt jetzt über insgesamt sechs Flutlichtplätze und bietet auf dem Großen Dreesch neben modernen Trainingsmöglichkeiten für den Vereinssport auch den Schülerinnen und Schülern der IGS Bertolt Brecht die Möglichkeit, den Schulsport auf einer professionellen Anlage ausüben zu können.

Baustart für die Sanierung der 20.000 Quadratmeter großen Fläche des Areals war am 2. September 2021. „Die Modernisierung des Platzes war erforderlich, um die Bedürfnisse des Schul- und Vereinssports abzusichern. Insbesondere die Bedingungen für den Schulsport werden sich durch die neugeschaffene Laufbahn und die Weitsprung- und Kugelstossanlage enorm verbessern“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier anlässlich der Eröffnung der Anlage.

Im östlichen Sektor des Geländes ist ein öffentlich zugängliches  Kleinspielfeld mit Basketballkörben gebaut worden. Neu ist außerdem, dass die Verfüllung des Kunstrasenplatzes nicht mehr mit Gummipartikeln erfolgt, sondern mit umweltfreundlicherem Sand-Kork-Granulat. „Kork ist ein Naturprodukt und damit die umweltfreundliche Alternative, bei der keine Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik auftritt. Die Vorteile eines geringeren Pflegeaufwandes und einer durchgängigen Bespielbarkeit hingegen bestehen bleiben“, sagt Ilka Wilczek, Werkleiterin des SDS. Für die Leichtathleten entstanden drei Rundlaufbahnen und an der Nordseite vier Sprintgeraden. Alle sind – wie die Sektoren – mit Kunststoffbelag ausgelegt. Mit der Fertigstellung der Sportplätze in Lankow und auf dem Dreesch verfügt die Stadt nun über zwei weitere Sportstätten mit Flutlichtbeleuchtung.
Damit stehen den Sportvereinen der Landeshauptstadt insgesamt sechs Flutlichtplätze zum Trainieren zur Verfügung.

Durch die Trainingsbeleuchtung und eine neue Wegebeleuchtung gelangen die Sportlerinnen und Sportler sicher in die Übungsbereiche und zum Aufenthaltsbereich. Dieser wurde für den Burgseeverein neugestaltet und befestigt. Zusätzlich können sich die Aktiven des Vereins über neue Außenanlagen rund um das Vereinsgebäude freuen. Eine Treppenanlage ermöglicht den Schülerinnen und  Schülern der IGS zum tiefergelegenen neuen Sportplatz zu gelangen, der ebenfalls von der Kita Sonnenschein genutzt wird. Um in naher Zukunft den Breitbandausbau der Sportanlage realisieren zu können, sind bereits Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegt worden. Der Zaun um die Sportstätte wurde ebenfalls erneuert, wobei gut erhaltene Zaunelemente wiederverwendet worden sind.

„Die Stadt setzt hier die Empfehlungen der Integrierten Sportentwicklungsplanung um. Wir verbessern zum einen die Trainingsbedingungen für die Fußballer des SV Burgsee und fördern gleichzeitig den Freizeitsport für Kinder und Jugendliche im Umfeld. Ihnen steht jetzt ein zusätzliches Kleinspielfeld zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung, das durch einen neuen Zugang auch besser erreichbar ist“, freut sich Sportdezernent Andreas Ruhl.
Die Gesamtkosten der Anlage betragen 2,16 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt
bei 540.000 Euro.

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Blaue Flagge für beste Badequalität

Zum dreizehnten Mal in Folge weht über dem beliebten Strand am Schweriner See die von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung vergebene Flagge. Sie steht für gepflegte Badestellen mit umweltgerechter Abfallentsorgung, Sanitäreinrichtungen, Umweltkommunikation und nicht zuletzt eine ausgezeichnete Wasserqualität.

Gehisst wurde die Blaue Flagge von Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier im Beisein von SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek und DRK-Kreisgeschäftsführer Jens Leupold.
„Ich freue mich, dass die beliebte Badestelle am Zippendorfer Strand diese Auszeichnung bereits zum wiederholten Mal bekommen hat. Wir Schweriner und Schwerinerinnen wissen zwar, dass es hier schön ist. Dass das jedoch von einem unabhängigen Verein mit diesem Qualitätssiegel beurteilt wird, bestätigt die Anstrengungen des SDS und aller anderen Beteiligten, die Attraktivität des Zippendorfer Strandes zu bewahren und weiter auszubauen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier.“

„Die Herausforderungen, die Blaue Flagge zu erhalten, sind vielfältig und beinhalten für uns, das Umfeld am Strand und an der Promenade zu pflegen und instand zu halten, sowie Sport-und Spielangebote bereit zu stellen“, sagt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek. So entstand an der Strandpromenade die Spielkombination „Vogelnest“. Diese hat einen barrierefreien Zugang und bietet für Menschen im Rollstuhl einen erhöhten Blick auf das Panorama des Strandes und das Seeufer des Schweriner Sees. Auch die Wege am Ufer des Strandbades sind ein beliebtes Ausflugsziel und laden zum Verweilen und Spazieren ein. Vor der Badesaison haben die Beschäftigten des SDS die Säulenbäume beschnitten, sodass sie nun mediterranes Flair versprühen. Menschen mit Behinderung gelangen durch einen bereitgestellten Strandrollstuhl mit Luftbereifung ans Wasser. Dieser kann bei den DRK-Wasserrettern ausgeliehen werden. Für Kinder und sportlich Aktive stehen am Zippendorfer Strand außerdem das Spielschiff und ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung.

Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuz beaufsichtigt den Strand und den Uferbereich zwischen den rot-gelben Tonnen während der Badesaison – vom 20. Mai bis 10. September – wochentags von 13 bis 20 Uhr und am Wochenende von 12 bis 20 Uhr und leistet in Notfällen Hilfe. Damit sich die Sonnenhungrigen und Badegäste am Zippendorfer Strand wohlfühlen, werden der Strand, die Promenade und die Grünflächen täglich gereinigt. Eine Egge ebnet zweimal in der Woche den Sand des Strandes für ein gepflegtes Erscheinungsbild. Zusätzlich erfolgt an besonders stark genutzten Strandabschnitten eine jährliche Sandreinigung, um den Unrat aus dem Sand zu sieben. Für ein ungestörtes Schwimmerlebnis kommt zweimal im Jahr eine Maschine zum Einsatz, die die Wasserpflanzen im Badebereich mäht. Die Strandordnung, die neben Deutsch in englischer, arabischer und russischer Sprache verfasst worden ist, informiert über die Regeln für einen rücksichtsvollen Umgang miteinander. Der SDS bittet alle Badegäste, sich damit vertraut zu machen und den Kindern die Verhaltensweisen
zu erläutern.

Grafik: CAIGOS

Baumpflege in der Pampower Straße hat begonnen

Der Eigenbetrieb SDS-Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin führt bis zum 3. Juni Baumpflegearbeiten in der Pampower Straße stadtauswärts durch. Die Arbeiten beginnen an der Abfahrt Umgehungsstraße Richtung Schwerin Süd und werden abschnittsweise bis zur Abfahrt Wüstmark durchgeführt. Bei den Linden erfolgen die Herstellung des Lichtraumprofils und leichte Korrekturen innerhalb der Krone.
Der Verkehr auf der B321 wird durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt. Der Geh- und Radweg ist auf einer eingeschränkten Breite nutzbar. Alle Personen in diesem Bereich werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Der SDS bedankt sich für ihr Verständnis.

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Barrierefreier Spielspaß für Alle

Im Frühling zieht es die Menschen in Schwerin wieder mehr ins Freie. Vor allem die Kinder freuen sich über Bewegung in der Natur und auf den zahlreichen Spielflächen der Landeshauptstadt. An  den  Spielplätzen Zippendorfer Strand, Am Beutel, Brahmsstraße und Spielplatz der Atolle gibt es entsprechend der Spielplatzkonzeption schon jetzt Neues zu entdecken. Damit die Spieleinrichtungen auch von Jung und Alt mit einer körperlichen Einschränkung benutzt werden können, hat der SDS einen Teil der Plätze ergänzt und barrierefreie Geräte aufgestellt.

Am Zippendorfer Strand entstand an der Strandpromenade die Spielkombination „Vogelnest“. Diese hat einen barrierefreien Zugang und bietet für Menschen im Rollstuhl einen erhöhten Blick auf das Panorama des Strandes und das Seeufer des Schweriner Sees. Am Rand des Nestes sind ein Klangspiel aus Metallrohren und Drehscheiben installiert worden. Bei der Betätigung am Sandspiel mit Kettenzug können alle auf unkomplizierte Weise zueinander finden und miteinander spielen. „Bei der Standortauswahl für barrierefreie Spielangebote prüfen wir zunächst, ob auch der Weg zum Spielplatz für Menschen mit Einschränkungen ohne Probleme zu erreichen und die Lage für möglichst viele attraktiv ist“, sagt Katarina Dominka, Technische Sachbearbeiterin für Spielplätze beim SDS. „Wichtig ist auch, dass Nutzende mit körperlichen Einschränkungen ohne fremde Hilfe zum Beispiel die Schaukel oder das Karussell handhaben können.“

Beim „Mitmachkarussell“ auf dem Spielplatz Am Beutel ist all das gegeben. Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hat die Möglichkeit, das Karussell allein oder im Spiel mit weiteren Kindern mit der Handkraft anzutreiben. Schutz bei Stürzen bietet der Boden um das Gerät. Dieser ist – im Gegensatz zum sonst üblichen Fallschutz aus Kiessand – mit einem standsicheren, aber weichen Teppichvlies versehen worden.

In der Weststadt lädt der Spielplatz in der Brahmsstraße alle Kinder ein, sich auszutoben. Eine Nestschaukel und ein bequemer Schaukelsitz nicht nur für Mädchen und Jungen mit körperlichen Einschränkungen stehen auf sicherem Teppichvlies. Barrierefreiheit und Schaukelspaß werden unauffällig vereint. „Unmittelbar nach Abnahme der Bauarbeiten durch den SDS kamen bereits die ersten Kinder auf den Platz, um die neuen Schaukeln zu testen“, sagt Katarina Dominka. „Bei unseren späteren Kontrollgängen waren beide Schaukeln immer in Bewegung – das beste Feedback überhaupt“, ergänzt sie schmunzelnd.

Neben dem Ausbau der barrierefreien Angebote fährt jetzt auch die sehnlich vermisste Seilbahn auf dem Spielplatz der Atolle wieder. Aus widerstandsfähigem Robinienholz bietet sie abenteuerlustigen Kindern freie Fahrt im „Sumpfland“. Auch die Frösche und der Waran aus Holz in der Spiellandschaft „Feuerland“ sind neu und freuen sich auf den Besuch von kleinen und größeren Tierfreunden. Für einen dauerhaften unbekümmerten und entspannten Spielgenuss kümmern sich die Beschäftigten aus dem Spielplatztrupp des SDS regelmäßig um die Pflege und Wartung aller städtischen Spielplätze.